Am kommenden Wochenende findet der 4. Sächsische Wandertag in der Sächsischen Schweiz statt. Das Programm findet ihr auf der Website des Wandertags, die Wanderangebote dazu auch hier als PDF-Datei. Zur Teilnahme an den geführten Wanderungen ist eine Voranmeldung erforderlich. Einige der interessantesten Touren sind bereits ausgebucht.

Kleinsteinhöhle
Bestimmt nicht ausgebucht ist das 3. Treffen der Stiegenfreunde am 19. Mai zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr in der Kleinsteinhöhle. Organisiert wird dieses Treffen durch den Stiegenbuchverlag. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Website des Verlages.
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Über die IG „Stiegen- und Wanderfreunde“ habe ich als einer der Gründungsmitglieder an dieser Stelle schon einige Male berichtet. Eines unserer Ziele ist die Übernahme von „Stiegenpatenschaften“. Was verbirgt sich dahinter? Jeder Pate soll(te) jährlich mindestens zwei Mal „seine“ Stiege begehen und den Zustand dokumentieren. Ein kleiner Stiegenbericht wird danach im Web auf Sandsteinwandern.de veröffentlicht.
Was soll das bewirken? 1. Wollen wir, dass historische Steiganlagen bewahrt werden und ihr Zustand erhalten bleibt. 2. Wollen wir uns aber auch an der Erhaltung beteiligen, wenn dies von öffentlichen oder privaten Träger gewünscht ist (meist wird dieser Träger die Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz sein). Ich habe zwar nicht „hier gerufen“, aber auf „wundersame“ Weise waren alle Beteiligten der Meinung, dass ich die Zwillingsstiege in „Patenschaft“ nehmen sollte. Also haben wir eine erste Besichtigungstour in diesem Jahr unternommen. Der Bericht (mit Bildern) ist auf der Website der IG nachzulesen.
Nur eine Begehung der Zwillingsstiege war uns aber zu wenig. Deshalb entstand eine kleine Rundwanderung, die ich hier auch kurz vorstellen möchte. Ausgangspunkt war der Parkplatz am Beuthenfall, der momentan nur eingeschränkt genutzt werden kann (Bauarbeiten). Auf dem breiten Wanderweg in den Diedrichsgrund geht es nur wenige Meter bergan. Gleich hinter der Brücke über die Kirnitzsch zweigt ein unmarkierter Pfad nach rechts ab. Es geht ein kurzes Stück steil den Hang hinauf, danach wird der Weg bequemer und flacher. Über die Gasteltilke geht es durch den Kroatenhau und wir erreichen die Untere Affensteinpromenade genau am Kletterzugang ins Große Bauerloch, welcher uns zur Zwillingsstiege bringt. Zur Zwillingsstiege gibt es den bereits eingangs erwähnten aktuellen Bericht. Wir erreichen am Ausgang der Steiganlage die Obere Affensteinpromenade mit mehreren Möglichkeiten, die Wanderung fortzusetzen. Wir wählen einen wenig bekannten Aufstieg auf das Felsmassiv des Langen Horns und genießen bald einen herrlichen Ausblick von einem Seitenriff aus auf die Schrammsteine und den Falkenstein sowie auf den Ausstieg der Häntzschelstiege auf der gegenüberliegenden Seite.

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Über das Lange Horn gelangen wir zum gelb markierten Wanderweg Richtung Kleiner Dom. Wir möchten aber in den Großen Dom absteigen. Der vor Jahren nach einem Felssturz stark in Mitleidenschaft gezogene Große-Dom-Steig war in den letzten Monaten bei Insidern stark in Diskussion (siehe auch einige Blogartikel hier). Edelstahlklammern, die in „Privatinitiative“ gesetzt wurden, waren nach wenigen Monaten wieder verschwunden. Derzeit hilft ein ausgedientes Kletterseil beim Überwinden des Steilstücks. Es leistet gute Dienste, besonders wenn man downhill gehen möchte. Wir steigen also in den Großen Dom ab, durchqueren diesen und gelangen schließlich am Ausgang auf den gelb markierten Wanderweg aus dem Kleinen Dom. Über den Jordan und den (leider asphaltierten) Nassen Grund kommen wir zurück ins Kirnitzschtal. Kurz vor dem Parkplatz Nasser Grund zweigt der Flößersteig nach rechts ab und bringt uns ganz gemütlich in wenigen Minuten zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung an den Beuthenfall.
Wieder ist ein Jahr vergangen. Das Unkraut wächst noch nicht aus den Steilkurven des Lausitzrings, aber eine der beiden Anzeigetafeln auf der Start- und Zielgerade hat nun endgültig den Dienst quittiert. Vor überschaubarer Kulisse fanden die Auftaktrennen der IDM (der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschsft) statt, am Sonntag bis auf das Superbike-Rennen durchweg mäßig interessant, die Teilnehmerfelder mit Ausnahme der Supersport-Kategorie noch etwas geschrumpft (Superbike im 2. Lauf nur noch 18 Teilnehmer, 125’er gesplittet in die „alten“ 125‘er und die Moto3 mit 14 und 11 Startern), dafür die Eintrittspreise weiter erhöht. Am Sonntag kam das Ticket schon stolze 35,00 Euro.
Immerhin waren die meisten der bekannten Fahrer beim Pitwalk in diesem Jahr persönlich zugegen. Im letzten Jahr gefiel mir das ganz und gar nicht: die Abwesenheit einiger „Stars“ der Szene. Dieses Mal waren sie also fast alle dabei, die meist aus dem WM-Sport abgestiegenen Altmeister, wie Teuchert und der Australier Muggeridge oder Piloten, die sich im Motorrad Grand-Prix-Zirkus vergeblich versucht hatten, wie Giuseppetti, Tode oder der Österreicher Ranseder. Die Genannten prägten auch mehr oder weniger (Arne Tode nach Sturz im 1. Rennen eher weniger) das Geschehen bei den Superbikes. Der Berliner Dario Giuseppetti, der auf dem Lausitzring gern als Lokalmatador gefeiert wird, versuchte sich mit einer nagelneuen Ducati – der einzigen Italienerin im Feld. Immerhin gelangen ihm zwei Platzierungen im Vorderfeld.

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Nachdem der mit großem Vorsprung im ersten Superbike-Rennen siegreiche Tscheche Matej Smrz (Yamaha) bereits nach reichlich einer Runde wegen Defekts aufgeben musste, entwickelte sich im 2. Lauf ein recht spannendes Rennen zwischen den Altmeistern Muggeridge (Honda), der zunächst lange führte, Teuchert, Herfoss, Jones und Ranseder (alle BMW). Der Australier Herfoss fiel nach einem Fahrfehler und dem damit verbundenen Ausritt ins Kiesbett gegen Ende des Rennens auf Rang 6 zurück. Teuchert übernahm nach der reichlichen Hälfte der Distanz die Führung, die er schließlich zum Schluss noch hart gegen den stark aufkommenden Österreicher Ranseder verteidigen musste. Pole-Mann Muggeridge wurde nach und nach bis auf Platz 4 durchgereicht, den 3. Platz sicherte sich Teucherts Teamkollege Jones. Die kompletten Ergebnisse aller Klassen gibt es auf www.idm.de zum Nachlesen.
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